Freundschaft 3.0

Nach dem ich mir schon öfter Gedanken über den Verzicht auf die Kom­mu­nika­tion über Face­book, What­sApp & Co. gemacht habe, habe ich es tat­säch­lich gewagt und vor eini­gen Monat­en mein Smart­phone in die Ver­damm­nis geschickt.

Wollte ich damit irgen­dein State­ment set­zten, ja, habe ich damit ein State­ment geset­zt, nö.

Außer angestiege­nen Kosten für SMS und ver­mut­lich zahlre­iche zer­broch­enen Fre­und­schaften, waren für mich zunächst keine weit­eren Auswirkun­gen sicht­bar. Naja aber auch keine neg­a­tiv­en. Ich habe ein Handy, deren Akku 1 Woche hält, ich kann es über­all hin­schmeißen und der Boden eher zer­split­tert, bevor mein Handy ein Kratzer abkriegt. Ich poste keine Self­ies bei Face­book, ich poste generell viel weniger bei Face­book, da der Schritt zwis­chen genialen Gedanken ein­fach in ein Handy ein­dad­deln und raus schick­en und genialen Gedanken haben, länger behal­ten, nochmal darüber nach­denken, Rech­n­er anmachen, Face­book anmelden, oh und schon kommt der Gedanke einem gar nicht mehr so genial vor.

Naja und jet­zt bin ich auf­grund ein­er fiesen Krankheit seit ein­er Woche ans Bett gefes­selt und klar habe ich Langeweile und wollte bei Face­book guck­en was die Leute über­haupt so machen, also bin ich meine Fre­und­schaft­sliste bei Face­book durchge­gan­gen und mir ist aufge­fall­en, dass eine alte Schul­fre­undin ihren Account gelöscht hat. Ich habe seit über einem Jahr keinen Kon­takt mehr zu ihr gehabt und auf­grund der Tat­sache dass sie ihr Pro­fil gelöscht hat, haben wir heute tele­foniert und in den 20 Minuten in denen wir tele­foniert haben, habe ich viel mehr über sie erfahren, als in dem ver­gan­genem Jahr. Wir haben auch darüber nach gedacht uns zu tre­f­fen. Ver­rückt.

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