[ Musik: Little Thom – Inside joke, Mark Lyford – Chillout ]

[ Musik: Little Thom – Inside joke, Mark Lyford – Chillout ]
Oh du leckere Kartoffelsuppe
die so vor mir steht
dich ziehe ich vor jeder Fluppe
was ganz selten geht.
Ich wollte dich so gern besingen,
weil du so lecker schmeckst.
Doch ist es schwer zu Wort zu brigen
wie sehr du mir gefällst.
Ich teilte dich mit meinem Liebsten,
der sich auch so gerne mag.
so jetzt weiß ich auch nicht wie ich das gut zu ende bringen kann.
Scheiß Zwangsreimung.
Mutti hat gekocht. Es hat sich rausgestellt, meine Wenigkeit kann nicht nur falsche Rechnungen ausstellen, sondern es kann auch tatsächlich, allen Feministinen dieser Welt zu trotz, den Kochlöffel schwingen, und dabei etwas mit dem Arsch wackeln.
Also man nehme eine ordentliche Portion Ehrgeiz, eine Schlag Phantasie, paar Spritzer Hingabe, und sehr viel Liebe und man kriegt nur “Scheiß mit Reis”, das kann doch keine Sau essen. Also musste ich mich an den Discounter meines Vertrauens wenden, und wurde promt gegen eine materielle Gegenleistung mit den unten angezeigten Produkten versorgt. So geht das also, und ich dachte immer, man macht einfach den Kühlschrank auf, und da ist was drin.
So jetzt gehöre ich auch zu den unzähligen unzufriedenen Kunden von 1&1. Aber bei mir ist es wirklich eine lustige Geschichte. Ich wusste gar nicht dass ich 1&1 Kunde bin, bis sie mir mitteilten, dass ich eine Rechnung nicht bezahlt habe, die ich nie erhalten habe, für einen Vertrag den ich nie abgeschlossen habe. Naja kurzum wurde meine DSL Leitung, die eigentlich rechtlich gar nicht vorhanden ist, gekappt und jetzt muss ich mich in Düsseldorfer Cafés um Internet bettelt. Eine neue Generation der Bettler, Internet-Schnorrer.
Naja zum Glück habe ich bei dem Vertrag, den ich nie abgeschlossen habe eine Kündigungsfrist von 2 Monaten.
Heute haben wir mal was neues ausprobiert. Quasi eine Gegenbewegung zu dem Gesunden und Tollem. Bitte nicht falsch verstehen, toll war es alle mal, aber bei einigen Zutaten würde vielleicht der eine oder andere die Nase rümpfen. Also ich lüfte das große Geheimnis meines heutigen Gerichts: Kartoffeln, Tomaten und Corned-Beef. Das übliche Campingfutter wurde heute etwas von mir veredelt und verfeinert. Und so gehts:
600 g Kartoffeln vorkochen, pellen und in Scheiben auf einer mit Butter-Ei-Semmelbrösel bearbeiteten Form die erste Schicht auslegen
2. Schicht Tomatenscheiben
3. Schicht Kartoffeln
4. Schicht Corned-Beef in Scheiben
5. Kartoffel-Pure mit Saurer-Sahne gemischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Drüber noch paar Butterkrümmeln legen in Semmelbrösel geschwenkt.
Für 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen (Umluft 170 Grad) stecken, und fertig.
Für alle die mal eine Alternative zu dem üblichen Fastfood ausprobieren wollen. Da ich sowieso immer auf Weißmehl verzichten muss, ist es auch eine ganz gute Idee es ohne das übliche Sesambrötchen zu servieren.
Also, so wird’s gemacht:
Zutaten:
3 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 g gemischtes Hack
250 g Mett
500 g Kartoffeln
3 EL Semmelbrösel
1 Ei
3 EL Milch
2 Paprikaschoten
2 Zucchini
Olivenöl
Rosmarie
Zubereitung:
1 Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Ofen schon mal bei 175 Grad Umluft vorheizen. Restliche Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Kartoffeln schälen und vierteln. Zwiebelringe und Kartoffeln mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und auf dem Blech verteilen.
Mett und Hack mit Zwiebeln, Knoblauch, Ei, Semmelbrösel und Milch zusammenmischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse in kleinere Bällchen rollen und auf dem Blech verteilen.
Das ganze in den Ofen schieben, und nach 20 Minuten die Paprika und Zucchini dazu geben. Nach insgesamt 45 Minuten ist das ganze auch fertig.