Christian Steiffen: für Uns in Damme

Immer wieder macht mich mein Lieb­ster auf skur­riele Lokalmata­dore aufmerk­sam. Seine neueste Ent­deck­ung: Chris­t­ian Steif­f­en alias Hardy Schwet­ter.

Mit ein­er her­rlich selb­stver­ständlichen Selb­stver­liebtheit wirkt er wie eine Hom­mage an die Schlager­helden der 70er. Visuell wird das Ganze durch den Schwe­den­pornolook abgerun­det.

Seine Texte sind nicht viel anders als die bere­its bekan­nten Klas­sik­er, nur anstatt den griechis­chen Wein, wird die Flasche Bier besun­gen, das DICH und DIR wird durch ein MICH und MIR erset­zt, und im Grund wie auch bei Howie und Co. geht es tat­säch­lich nur um das eine. Also ob Howi “das schöne Mäd­chen von Seite eins” für tiefge­hende Gespräche über Auswirkun­gen des Ver­sand­han­dels auf den regionalen Wohl­stand bestellen wollte. Lächer­lich.

So woll­ten wir den selb­ster­nan­nten God of Schlager live erleben und begaben uns auf eine Kun­stver­anstalung in Damme. Die Idee ist ein­fach großar­tig: junge und region­al bekan­nte Kün­stler stellen ihre Werke auf einem Bauern­hof aus. Das ganze unter­malt mit musikalis­chen Acts, was schon ein­er Art Fes­ti­val daraus macht.

Was ich lei­der etwas ent­täuschend fand, was eigentlich auch zu erwarten war: Der Durch­schnitts­fan von Chrs­t­ian Steif­f­en ist der Durschnittss­chlager­fan, der null Bock auf Kun­st und umso mehr Bock auf Saufen hat. Chris­tain Steif­f­en als reale Per­son vergöt­tert und mit voller Imbrun­st “Se…verkehr” ins Mikro gröhlt.

Naja, was soll’s — Spaß hat es trotz­dem gemacht und oben­drauf gab es noch ein Küss­chen vom Steif­f­en.

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