Büdchenreport 1: Rheinbabenstraße

Heute präsen­tiere ich in mein­er Rei­he “Büd­chen von Düs­sel­dorf” das erste  Büd­chen. Dies­mal habe ich mich in Deren­dorf rumgetrieben und dieses Schmuck­stück aufge­ga­belt. Es sieht von außen etwas ram­schig aus, aber der äußere Schein trügt nicht. Was man auf dem Bild nicht erken­nen kann, sind die Stän­der mit den neuesten Mit­teilun­gen der Bild und des Düs­sel­dor­fer Express‘. Neben dem Ries­en­cor­net­to sind noch ein paar aus­ge­ble­ichte Eiskarten, die mit ihrem jäm­mer­lichem Anblick einen überdeut­lich daran erin­nern, dass der Som­mer längst vor­bei ist.

Nach einigem Zögern habe ich mich schließlich doch rein getraut. Und wie bere­its erwäh­nt, ich wurde nicht pos­i­tiv über­rascht. Das Büd­chen hat den Hygien­e­fak­tor ein­er Fünf-Män­ner-WG. Sie verkaufen neben Zeitschriften, Zigaret­ten und Getränken außer­dem Lebens­mit­teln. Ich erwähne es lediglich, ich rate nicht, da einkaufen zu gehen. Die Tiefkühltruhe ist voll mit undefinier­barem Zeug, Zumin­d­est das, was ich unter der dick­en Eiss­chicht noch erken­nen kon­nte.

Alles in allem, für Kip­pen reicht es, für ein Bierchen geht es auch noch durch, aber mehr würde ich mir da nicht holen.